Michael Moorcock | I.N.R.I.
Als Michal Moorcocks Novelle »Behold the Man« 1966 erstmals in der Zeitschrift New Worlds erschien, löste sie - ebenso wie die längere Buchfassung 1969 - eine mittelgroße Kontroverse aus. Schließlich wagte sich hier ein »Trivialautor« an die heilige Kuh des Christentums: die Person Jesu Christi. Was Moorcock mit I.N.R.I. oder die Reise mit der Zeitmaschine (so der deutsche Titel) beabsichtigte, schildert er in diesem Essay. [ mehr ]
David Pringle | Überlegungen zur Novelle
Eines der Anliegen von Pandora ist es, längeren Erzählungen - auch »Novellen« genannt - ein Forum zu bieten. Die Redaktion ist der durchaus diskutablen Meinung, dass Texte, die umfangreicher sind als eine Kurzgeschichte und knapper als ein Roman, für die phantastischen Genres das eigentlich ideale Format sind. David Pringle, langjähriger Herausgeber des britischen SF-Magazins Interzone und weltweit einer der kenntnisreichsten Genreexperten, erklärt in dem nachfolgenden Essays etwas genauer, woher die Novelle eigentlich kommt und in welchem Umfeld sie am prächtigsten gedieh. [ mehr ]
Jakob Schmidt | Am Ende der Gegenwart
Robert Charles Wilsons Roman Spin handelt nicht nur von kosmischen Ereignissen und genialen Wissenschaftlern - er stellt auch die drängende Frage, ob Geschichte überhaupt noch denkbar ist. [ mehr ]
Jeff VanderMeer | Politik in der Fantasy
Kann und soll ein Schriftsteller seine politischen Ansichten in seinen Texten zur Schau stellen und aktuelle Ereignisse in ihnen reflektieren? Die phantastische Literatur ist auf den ersten Blick nur bedingt politisch und viele Leser legen sogar großen Wert auf die »Abgelöstheit« der Fantasy von den Ereignissen und Zwängen ihrer Lebenswelt. Jeff VanderMeer, US-amerikanischer Schriftsteller, Kritiker und Verleger, macht sich Gedanken über die Wechselwirkung zwischen Phantasie und Realität. [ mehr ]