Leserreaktionen

»Es ist einfach unglaublich, was einige Kleinverlage mit Fachkenntnis, Begeisterung und mit zumeist minimalen finanziellen Mitteln so alles auf die Beine stellen! Viele von ihnen haben die Förderung deutschsprachiger Autoren auf ihre Fahnen geschrieben, was durchaus lobenswert und im Interesse des hoffnungsvollen Autorennachwuchses ist, dem sich dadurch zusätzliche Möglichkeiten zur Veröffentlichung bieten, andere haben ganz andere Intentionen, beispielsweise [...] der Berliner Shayol Verlag, der eine bunte Palette von Primär- und Sekundärtiteln im Programm hat, von Werkausgaben deutscher SF-Größen wie Angela & Karlheinz Steinmüller, Wolfgang Jeschke und Erik Simon bis hin zu Bio- und Bibliographien internationaler Autoren. Und seit dem Frühjahr 2007 auch Pandora, das zur Zeit wohl führende Magazin für Science Fiction und Fantasy im deutschen Sprachraum. Die aktuelle Ausgabe 3 brilliert wieder mit sensationellen Kurzgeschichten aus dem zumeist englischsprachigen Ausland. In der Titelstory »Ein anderer Krieg« erzählt Joe Haldeman ein bisher unbekanntes Kapitel in der Lebensgeschichte der beiden Protagonisten seines preisgekrönten Romans Der ewige Krieg, meisterlich illustriert von Franz Miklis (wie auch sonst auf die graphische Gestaltung besonderes Augenmerk gelegt wird). Weitere hier enthaltene Erzählungen in deutscher Erstveröffentlichung stammen von Pat Cadigan, Tim Powers, Joe Hill, Christian von Aster, Andrej Lasartschuk und Justina Robson, die alle phantastischen Genres abdecken. Dazu gibt es neben einem umfangreichen Rezensionsblock mit sehr profunden Besprechungen noch sachkundige und informative Artikel von u.a. Brian Stableford, John Clute, Stephen Baxter, Fritz Heidorn und Adam Roberts. Schlicht grandios!«

Hermann Urbanek, Space View 01/09

 

»... was hier an arbeitsmäßigem Aufwand und ideellem Einsatz aufgeboten wurde, übersteigt allemal alles − auf diesem Niveau −, was es bisher im deutschsprachigen Raum an halbwegs Vergleichbaren gegeben hat.«

Helmuth W. Mommers,
SF-Autor und Herausgeber der Visionen

 

»... etwas aus der Taufe gehoben, das nicht nur Mut, sondern auch Geschmack und Einfallsreichtum beweist.«

Wolfgang Jeschke,
langjähriger Herausgeber der SF-Reihe bei Heyne

»Es war mir gar nicht bewusst, dass man sich mit SF immer noch auf solch einem Niveau beschäftigen kann.«

Helmut W. Pesch,
Tolkien-Experte und Lektor bei Bastei Lübbe

»Übrigens habe ich Pandora 1 endlich-endlich gelesen und finde es saugut. Da sind ja praktisch gar keine schlechten Texte drin, sehr schön!«

Klaus N. Frick,
Perry Rhodan-Chefredakteur

»What an immensely attractive and fascinating magazine ...«

Mike Ashley, Autor von
The History of the Science Fiction Magazine

 

»Ein gelungener Start für Pandora, das neue, im Shayol Verlag erscheinende Magazin für science fiction & fantasy: Die erste Ausgabe listet eine Vielzahl angloamerikanischer Größen wie John Clute, Ursula K. Le Guin, Tad Williams und J. G. Ballard im Inhaltsverzeichnis. Bei den deutschen Mitarbeitern stehen Namen wie Dietmar Dath, Hannes Riffel (der Herausgeber) und Erik Simon für Kompetenz und Fachwissen. Der Inhalt besteht aus Kurzgeschichten und Artikeln, aufgelockert durch Schwarzweiß-Illustrationen und ergänzt durch Rezensionen. Die Beiträge sind zum überwiegenden Teil Erstveröffentlichungen − und es sind ein paar echte Sahnestückchen darunter. Besonders Stolz dürfte man auf die Welterstveröffentlichung von Sean McMullens Novelle ›Schwarzdrache‹ sein, in der er die Vorgeschichte seines Romans Seelen in der großen Maschine erzählt. [ ... ] Die Redaktion setzt auf ein hohes Niveau und hält dies in der Nummer 01 auch bis zur letzten Seite durch. Da die für die zweite Ausgabe angekündigten Beiträge diese Linie fortzusetzen versprechen, ist dem Projekt viel Erfolg zu wünschen.«

Horst Illmer,  phantastisch!

»Ich gehöre zu jenen, die es nie richtig verwunden haben, dass Alien Contact damals sein Erscheinen als Printmagazin einstellte. Ich bin ein großer Magazin-Fan, und das Fehlen eines guten deutschen SF-Magazins mit breit aufgestelltem Inhalt tat mir lange schmerzlich weh. Wer an die guten alten Zeiten des SF-Star oder vergleichbarer Publikationen zurückdenkt, weiß, was ich vermisse. Mit phantastisch! ist diese Lücke ein wenig gefüllt worden, mit Pandora wird sie nun endgültig geschlossen.
Ich gebe zu, ein Magazin, dem man etwas mehr ansieht, dass es sich um SF und Fantasy dreht, wäre mir lieber − das Cover von Pandora # 1 ist wieder so eines dieser ›künstlerischen‹ abstrakten Bilder, wo meiner Ansicht nach ein knackiges Raumschiff hingehört hätte −, letztlich ist dies aber sicher von sekundärer Bedeutung. Auf den Inhalt kommt es an, und der ist genauso breit aufgestellt, wie ich es mir wünsche − und endlich mit all den Namen von internationalem Rang, die ich lesen möchte. Nicht alles interessiert mich, aber vieles zumindest ein wenig, und wenn ich auch die Storys alle schnell überblättert habe − ich vermisse Hard SF, ich vermisse Space Opera, aber das kommt ja vielleicht noch −, so ist die Vielfalt so groß (und so attraktiv verpackt), dass ich mir für dieses Wochenende so einiges vorgenommen habe.
Pandora habe ich abonniert, und ich erkenne nicht, dass ich diese Entscheidung bereuen werde. Die Lücke schließt sich. Das finde ich beruhigend.«

Dirk van den Boom, Hard-SF-Autor 

»Übrigens hat mich selten ein Magazin (und dazu noch SF!) so begeistert wie Pandora! Ich habe letztes Wochenende noch einen Horror-Workshop gegeben und es herumgezeigt. Außerdem habe ich aus dem ›Schriftstellerkind‹ vorgelesen, als es um Charaktere ging. Das ist dort sehr schön beschrieben! Bowes' ›Ein Loch in der Stadt‹ ist Horror pur und ging mir unter die Haut!«

Uwe Voehl, Horror-Autor 

Sehr geehrte Mitarbeiter des Shayol-Verlages und von Pandora,
ich bin zwar schon lange Zeit der Science Fiction und Fantasy nicht abgeneigt − im Gegenteil. Jedoch beschränkten sich meine Lese- und Sehaktivitäten bisher auf einige wenige Titel und Autoren. In einem Newsletter las ich dann aber vor einigen Monaten von einem neuen Magazin: Ihrem Pandora. Von Ihrer Website und den Leseproben dort begeistert, bestellte ich gleich ein Abonnement. Bisher habe ich es nicht bereut, mir gefällt es sehr gut.
   Schon allein, wie das Buch sich anfühlt, wie es in der Hand liegt − herrlich! Ich, wie oben erwähnt, als relativer Neuling im Genre (gemessen an dem bisherigen Umfang meiner gelesenen Titel und Autoren), konnte natürlich mit den wenigsten Namen oder Titeln etwas anfangen. So waren einige Essays für mich eher nicht so erhellend oder verständlich, wie sie es sicherlich für Genrekenner sind. Besonders gefallen hat mir das von Ursula K. LeGuin.
   Die meisten Geschichten haben mir gefallen, vor allem »Fragen Sie Dr. Kitty!«. Die Mischung aus Essays und Geschichten ist super, ich lese beides gerne. Auch die Illustrationen haben mir fast durchweg gut gefallen und ich fand sie in den meisten Fällen passend zur Geschichte. Im Bild zu »Kalypso in Berlin« habe ich erst nach dem Lesen den Mann im See erkannt. Sehr gelungen!
   Der Rezensionenteil kam mir auf den ersten Blick riesig vor − doch als ich dort einmal ein bisschen geschmökert hatte, fand ich ihn genau richtig. Das Design hat mir sehr gut gefallen: Magazine in »Buchform« haben etwas Besonderes und Edles. Und auch der Preis ist angemessen − vor allem im Abo.
   Ich freue mich bereits auf die nächste Ausgabe und wünsche Ihnen viel Erfolg mit Pandora.
Mit freundlichen Grüßen

Elena Welsch, Leserin



Pandora 03
(Frühjahr 2008)

Titelbild von
Gil Formosa